Neue Fördermittel für die Region

Neue Fördermittel für die Region

Zahlreiche Kleinprojekte können gefördert werden!

Anfang des Jahres konnten Vereine, Unternehmen, Privatpersonen oder auch die Oben an der Volme-Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle im Rahmen eines Aufrufs neue Kleinprojekte einreichen. Das Ergebnis: Ganze 26 Kleinprojekte wurden an den Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme herangetragen. Deren Spektrum reicht von der Aufwertung von Freizeit- und Vereinsinfrastruktur über Maßnahmen zur Förderung von Gemeinschaft & Integration, zur Bewahrung von historischem Wissensgut bis hin zur Sensibilisierung für die Belange der Natur.

Nachdem das Entscheidungsgremium, die Lokale Aktionsgruppe, am 10. März alle eingereichten Projekte als förderwürdig eingestuft und ein Ranking auf Grundlage transparenter und öffentlicher Bewertungskriterien vorgenommen hatte, war zunächst noch nicht bekannt, mit welcher Fördersumme die Region in diesem Jahr für die Kleinprojekte rechnen konnte. Doch kurz vor den Osterferien kam die freudige Mitteilung aus Düsseldorf, dass der Region wie im letzten Jahr die maximale Förderung in Höhe von 180.000 € seitens des Landes zur Verfügung gestellt wird. Diese Summe wird durch die Oben an der Volme-Kommunen noch um weitere 20.000 € aufgestockt und beträgt damit insgesamt 200.000 €.

Durch diese Mittel wird die 80%ige Förderung von mindestens 25 der 26 Kleinprojekte ermöglicht. Nachdem am 12. April der formale Bewilligungsbescheid seitens der Bezirksregierung eingetroffen ist, können nun zwischen dem Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme und den Kleinprojektträgern Verträge geschlossen werden, sodass diese mit der Umsetzung ihrer Projekte starten können. Denn die Mittel werden bei der Kleinprojektförderung zentral vom Verein als Erstempfänger verwaltet.

LEADER-Budget wird um mehr als 500.000 Euro aufgestockt!

Sobald die Verträge für die Kleinprojekte im Frühsommer abgeschlossen sind, folgt der nächste Aufruf – dieses Mal für LEADER-Projekte, die im Gegensatz zu den Kleinprojekten eine höhere Gesamtsumme umfassen können. Ein solcher Aufruf war nun seit rund anderthalb Jahren nicht mehr möglich gewesen, da das LEADER-Förderbudget der Region Oben an der Volme eigentlich komplett ausgeschöpft war.

Doch am 1. April folgte die nächste gute Neuigkeit für die Region: Allen LEADER-Regionen, welche bis zum 31.12.2020 mehr als 60% ihres Budgets durch Bewilligungen gebunden hatten, wurde eine Aufstockung ihres Budgets zugesprochen. Für Oben an der Volme besonders gut: Die Aufstockungen erfolgten nach einem gestaffelten Prinzip: Je mehr Mittel eine Region gebunden hatte, desto höher ist der Zuschlag ausgefallen. Da in der Region Oben an der Volme bis zu dem Stichtag rund 90% der Mittel in Projektbewilligungen geflossen waren, erhält sie zusätzliche 525.300 Euro!

Nachdem im vergangenen Jahr die Region bereits einen 5%ige Aufstockung erfahren hatte, kommen nun also noch weitere 22% dazu, womit sich das ursprüngliche Förderbudget in Höhe von 2,3 Mio. Euro mittlerweile auf rund 3 Mio. Euro erhöht hat. Damit erhält unsere Region die höchste prozentuale Budgeterhöhung in ganz Südwestfalen.

Damit diese zusätzlichen Gelder noch rechtzeitig in dieser Förderphase in neue, sinnvolle Projekte zugunsten der Region investiert werden können (schließlich müssen alle Projekte bis Ende 2022 bewilligt und bis Mitte 2023 umgesetzt sein), startet entsprechend im Sommer der neue Projektaufruf.

Vom 01.07. bis zum 12.09.2021 können Vereine, Institutionen, Kommunen wie auch Privatpersonen aus den vier Volme-Kommunen neue Projekte einreichen. Die Projekte sollten mindestens einem der Handlungsfelder

  1. Lebenswerte Städte und Dörfer Oben an der Volme
  2. Neue Wertschöpfung durch Naherholung und Tourismus
  3. Innovativer, nachhaltiger Wirtschaftsstandort Oben an der Volme
  4. Starke Kinder – starke Region!

zuzuordnen sein und einer Entwicklung der Region im Sinne der Regionalen Entwicklungsstrategie Oben an der Volme dienen (weitere Infos findest du hier).

Im Oktober tagt dann die Lokale Aktionsgruppe Oben an der Volme, die auf Basis objektiver Bewertungskriterien entscheidet, ob für ein Projekt bei der Bezirksregierung ein Antrag gestellt werden darf und damit die Chance auf eine 65%ige Förderung besteht.